SV Aschendorfermoor e.V.
....mitten drin, statt nur dabei ;-) - Vereins-Historie
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Die Entstehungsgeschichte des

SV Aschendorfermoor  

 

 

 

 

 Gründung des Vereins: 

 

Unter der Leitung von Günther Padubrin beschlossen im Jahre 1987 mehrere gleichgesinnte und sportinteressierte Bürger aus Aschendorfermoor die Gründung eines Sportvereins.

Ziel dieses Sportvereins sollte sein, den Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern in Aschendorfermoor die Möglichkeit zu bieten, sich im eigenen Verein sportlich zu betätigen ohne weite Anfahrtswege zu anderen Vereinen bewältigen zu müssen. Natürlich war es auch ein Bestreben des Vereins, das dörfliche Zusammenleben und Zugehörigkeitsgefühl in Aschendorfermoor zu stärken sowie ein gewisses Maß an erzieherische Arbeit im Kinder- und Jugendbereich zu übernehmen.

 

Auf der Gründungsversammlung am 27.03.1987 wurden dann durch folgende Personen die erforderlichen Rahmenbedingungen zur Gründung des Sportverein Aschendorfermoor e.V. geschaffen: Günther Padubrin, Hermann Korte, Reinhold Potts, Hans-Georg Riepe, Hermann-Josef Dinter, Paul Knurr, Heiner Lohmann, Gerd Kruse, Norbert Jansen, Georg Hinzmann, Heinrich Siemer, Kurt Elit, Ingo Meyer, Tino de Filippi, Thomas Heyer, Friedhelm Schmitz und Ewald Brelage.

 

Weiterhin wurde auf dieser Gründungsversammlung die Integration des Sportvereins in den TUS Aschendorf beschlossen. Als Vereinsfarbe wurden  die Farben Blau und Gelb festgelegt. Nach den Wahlen des Vorstandes, setzte sich dieser aus den folgenden Vorstandsmitgliedern zusammen:

1.  Vorsitzender                  Günther Padubrin

2.  Vorsitzender                  Albert Budde

3.  Vorsitzender                  Albert Heyer

Kassenwart                         Georg Hinzmann

Schriftführer                       Hermann-Josef Dinter

Fußballobmann                   Reinhold Potts

 

Bei der Generalversammlung am 27.05.1988, wurde der Vorstand dann um den Posten des Jugendwartes erweitert. Erster Jugendwart des Vereins wurde Gerd Kruse. Ferner wurde der Posten des Fußballobmannes durch Georg Dobelmann neu besetzt.

 

Weitere Entwicklung des Vereins:

 

Auf der Einladung zur Generalversammlung des Sportvereins Aschendorfermoor e.V., die am 02.06.1989 stattfand, hieß es unter Punkt 6 " Selbstständigkeit des SV Aschendorfermoor ". Dieser Schritt in die Selbständigkeit des Sportvereins und die damit verbundene Ausgliederung aus dem TUS Aschendorf wurde nach einer eingehenden Diskussion der Vor- und Nachteile von der Versammlung einstimmig beschlossen.

 

Somit konnte am 07.06.89 der Antrag zur Aufnahme in den Niedersächsischen Fußballverband gestellt werden. Das Präsidium des Landessportbundes Niedersachsen hat in seiner Sitzung vom 18.10.89 beschlossen, den Sportverein Aschendorfermoor als ordentliches Mitglied in den LSB aufzunehmen. Der Antrag auf Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht Papenburg erfolgte am 15.06.89.

 

Von nun an ging es mit dem Sportverein stetig aufwärts. Bereits im selben Jahr konnte der Verein folgende eigene Jugendmannschaften zum Spielbetrieb anmelden:   

C-Jugend         Trainer: Rainer Mickeleit         Betreuer: Gert Korte

D-Jugend         Trainer: H.-J. Gehrmann         Betreuer: Gerd Kruse

E-Jugend         Trainer: Kurt Elit                Betreuer: Paul Scharner

 

Die bereits seit Jahren bestehende Damen-Gymnastikgruppe, die damals von Maria Sürken geleitet wurde, schloss sich geschlossen dem Sportverein an.

An der Gründung einer eigenen Tischtennisabteilung wurde bereits seit 1988 gearbeitet. Diese konnte dann 1992 für den Punktspielbetrieb angemeldet werden.

 

Natürlich war es auch ein Bestreben die " Arbeitsbedingungen " des Vereins so gut wie möglich zu verbessern und auszubauen. Also wurden Anträge auf Erweiterung der Umkleidekabinen, Bau einer Flutlichtanlage und Schaffung eines zweiten Sportplatzes gestellt. Der Ortsrat Aschendorf und der Sportausschuss der Stadt Papenburg genehmigte 1989 den Bau einer neuen Sportanlage.

 

Daraufhin konnte im Oktober 89 ein Pachtvertrag über eine Ackerfläche mit Heini Eden geschlossen werden, sie  diente nach den erforderlichen Arbeiten, dem Sportverein von nun an als neue und zusätzliche Sportanlage.

Am 18.08.90 wurde der Startschuss für den Umbau der Umkleidekabinen gegeben, man konnte die Fundamente für die neuen Umkleidekabinen ausheben. Die Arbeiten wurden größtenteils in Eigenarbeit geleistet und die neuen Umkleidekabinen konnten 1991 ihrer  Bestimmung übergeben werden.

 

Die Flutlichtanlage ließ leider länger auf sich warten. Nach vielen Anträgen und Bemühungen des Vorstandes konnte jeder am 20.03.93 der Ems-Zeitung entnehmen, dass der Bau einer Flutlichtanlage in Aschendorfermoor im Haushalt der Stadt Papenburg Berücksichtigung  findet.

Nachdem nun alle Mittel beantragt wurden, Angebote gesichtet waren und die erforderlichen Eigenleistungen geplant waren, wurde am 26.11.93 der Bauantrag für eine Flutlichtanlage gestellt. Die Baumaßnahmen, die alle in Eigenleistung durchgeführt wurden, erforderten bei allen Beteiligten vollen Einsatz. Das Wetter hat uns manches mal einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber trotz allem gehörte nun endlich die Fahrerei der Mannschaften nach Herbrum zum Flutlichttraining der Vergangenheit an. Das Ziel einer eigenen Flutlichtanlage war erreicht und wir konnten im Frühjahr 1994 mit einem Freundschaftsspiel gegen den FC "Frisia"- Völlenerköhnigsfehn unsere neue Flutlichtanlage einweihen.

 

1990 war es aufgrund der Anzahl der Jugendspieler erforderlich, die ersten Gespräche zur Gründung einer Spielgemeinschaft zu führen. Ab der Spielsaison 90/91 war es dann so weit.  Es wurde mit dem Sportverein DJK Eintracht-Papenburg eine Spielgemeinschaft im Jugendbereich gegründet, die bis heute erfolgreich arbeitet. 

 

Vor einem größeren Problem stand der Sportverein 1993, als unser langjähriges Vereinslokal Jansen im Dezember ihre Gaststätte schloss. Die letzte Vorstandssitzung fand dort am 08.12.93 statt.

 

Von nun an wurden Vorstandssitzungen im Dorfgemeinschaftshaus durchgeführt, aber was war mit den Mannschaften ect. ? Hier bestand dringend Handlungsbedarf. Nachdem mehrere Möglichkeiten in Betracht gezogen wurden, besann man sich auf das Dorfgemeinschaftshaus in Aschendorfermoor.

Man versuchte, in dem bereits seit Februar 1992 bestehenden Arbeitskreis, in dem der Sportverein vertreten war, einen geeigneten Clubraum für den Sportverein im Dorfgemeinschaftshaus zu finden..

Der Vorteil war, alles unter einem Dach anzusiedeln. Das Dorfgemeinschaftshaus wurde ja bereits von mehreren Gruppen zur Gymnastik, Nikolausfeiern und Vereinsfesten genutzt. Als das Dorfgemeinschaftshaus dann 1994, nach umfangreichen Umbauarbeiten, seiner neuen Bestimmung übergeben wurde, bat sich die Möglichkeit, einen Clubraum für den Sportverein zu schaffen. Nachdem mit dem Arbeitskreis die letzten Gespräche geführt waren, konnte mit dem Ausbau und der Gestaltung des Clubraumes begonnen werden.

 

Zum Schluss der Generalversammlung am 20.10.95 war es dann endlich so weit. Der Clubraum konnte offiziell vorgestellt werden und die anwesenden Mitglieder hatten die Möglichkeit, den Clubraum zu besichtigen.

Nur durch Spenden und Eigeninitiative einiger Mitglieder konnte ein Clubraum für den Sportverein geschaffen werden, der heute mit Sat-Fernsehen, Video ect. ausgestattet ist und so den einzelnen Gruppen viele Möglichkeiten der Nutzung bietet und allen im Sportverein dazu dient, sich auch nach Spielen oder

Veranstaltungen zu treffen.

 

Aber auch andere, so zum Beispiel der kath. Frauenbund ect., nehmen gerne den Raum in Anspruch um sich zu treffen und sind immer gern gesehene  Gäste im Sportverein Aschendorfermoor e.V.             

 

Die ganze Entwicklung des Sportvereins zeigt, dass die damalige Zielsetzung des Sportvereins richtig war und auch heute noch in jeder Hinsicht verfolgt wird.

Der Sportverein will ein Verein für alle sein, für aktive und passive Mitglieder. Dieses zeigt sich auch bei den verschiedensten Veranstaltungen, sei es das Osterfeuer das der Sportverein für die gesamte Bevölkerung von Aschendorfermoor veranstaltet oder das immer im Frühjahr stattfindende Skat- und Doppelkopfturnier was auch die älteren Mitglieder und Einwohner gleichermaßen anspricht.

Auch haben wir unter dieser Zielsetzung im Jahre 1996 unser Dorfpokalturnier in ein " Spiel ohne Grenzen " umgewandelt, um einfach jedem die Möglichkeit zu geben, sich mit Spaß sportlich zu betätigen.     

 

Auch wenn die Verantwortlichen im Sportverein Aschendorfermoor e.V. im Laufe der Jahre wechseln mögen, sollte aber das bei der Gründung des Vereins gesetzte und auch heute verfolgte Ziel immer gleich bleiben.

 

Manfred Hermes

SVA Vorsitzender

von 1992 - 2005

 





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erstellt von: Manfred Hermes * Glatzerstraße 13 * 26871 Papenburg